Die deutsch-polnische Nachbarschaft hat eine Geschichte von etwa 1000 Jahren, welche gute und schlechte Zeiten des Miteinanders umfasst. Vor allem die Zeit der Teilungen im 18./19. Jhdt. sowie der deutsche Überfall auf Polen und die anschließende deutsche Besatzung im 20.Jhdt. beschädigten das Verhältnis nachhaltig. Umsiedlungen, Vertreibung und kalter Krieg ließen lange Jahre keine echte Partnerschaft zu. Das Befreiungsjahr 1989 sowie der Beitritt zur EU 2004 machten aus Deutschland und Polen gleichberechtigte Partner. Diese Partnerschaft gilt es zu festigen, auszubauen und mit Leben zu erfüllen.
Missverständnisse und Klischees entstehen meist aus Unwissen.
Möglichst viele Deutsche sollten die polnische Kultur kennenlernen und mehr über die polnische Geschichte erfahren.

Unsere Gesellschaft regt Schulen an, Klassenreisen nach Polen zu unternehmen. Hierbei sind wir bei der Herstellung von Kontakten behilflich. Außerdem unterstützen wir junge Polen, die an unseren Hochschulen studieren.
Gleichzeitig bleiben wir unserer langjährigen Tradition treu und unterstützen im Rahmen unserer Möglichkeiten soziale Einrichtungen in Polen.

Besuchen Sie unsere Veranstaltungen! Wenn Sie Interesse an polnischer Kultur und Lebensart haben, laden wir Sie ein, Mitglied zu werden. - Sie helfen uns auch mit einer Spende!

 

Kurz gesagt:

  • wir präsentieren polnische Kultur in Nürnberg und Franken
  • unterstützen Schulpartnerschaften
  • helfen polnischen Studenten
  • unterstützen soziale Einrichtungen in Polen
  • helfen Klischees abzubauen
  • schaffen Begegnungen zwischen Deutschen und Polen und anderen Nationalitäten

 

Thomas Mann bei einer Rede 1927 in Warschau:
„Unsere Mitte grenzt an den Osten und an den Westen, unsere Seelenlage hat Anteil an beiden Sphären. Gibt es nicht viel Verwandtschaft und Sympathie zwischen Deutschland und Polen?“

Stanislaw Przybyszewski in dem Buch Polens Seele (erschienen in Deutschland 1915):
„Wir Polen kennen eure Kultur, eure Geschichte, eure Kunst ebenso gut wie ihr Deutsche selbst. Von einer näheren Bekanntschaft mit der polnischen Kulturwelt ist Deutschland noch weit entfernt...“