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Rückblicke:  
2011
 
       
Nachbereitung Reise in den Südosten Polens
 
15. Januar
 

«Nachbereitung der Reise in den Südosten Polens»
Konzeption und Gestaltung: Joachim Bauerschäfer

Froben Schulz zeigte im Krakauer Haus ausgewählte Dias von einigen Stationen der Reise. Joachim Bauerschäfer las verschiedene Texte zum Judentum von polnischen, amerikanischen und deutschen Autoren. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung mit Klezmer-Musik und jiddischen Liedern sorgte das «Trio Fialke» - Monika Feil (Gesang und Violine), Emuk Kungl (Akkordeon) und Tomasz Radomski (Kontrabass).
Zu diesem Treffen waren nicht nur die Reiseteilnehmer sondern auch alle interessierten Mitglieder und Freunde herzlich eingeladen.

 
       
       
Zwei Familien, zwei Vergangenheiten - eine Zukunft
 
25. Januar
 

Uwe von Seltmann«Zwei Familien, zwei Vergangenheiten - eine Zukunft»
Ein Erinnerungs- und Rechercheprojekt von und mit Uwe von Seltmann

Die gute Nachricht steht gleich am Anfang der Postkarte: "Liebe Mutter! ich lebe und bin gesund", dann folgt schon im nächsten Satz: "Warum erhalte ich seit acht Wochen keine Post?".

Michal Pazdanowski, Rektor einer Schule im polnischen Zabie (heute Ukraine) ist einer von MIllionen Opfern des Nationalsozialismus. Er stirbt später auf dem Transport vom Lager Majdanek ins Lager Auschwitz.
Der Journlist und Schriftsteller Uwe von Seltmann recherchierte das Leben und Sterben nach - er ist mit der Enkelin von Pazdanowski verheiratet. Das Ehepaar hat sich kennengelernt über von Seltmanns Buch "Schweigen die Täter, reden die Enkel". Sein Großvater Lothar, der in der Familie ein Tabu war, gehörte als SS-Mann zum engeren Stab von Odilo Globocnik, einem der brutalsten Täter des Dritten Reiches.
Die Recherche ist eine Aufgabe von gesellschaftlicher und politischer Bedeutung mit internationaler Dimension.
Uwe von Seltmann stellte sein Projekt im Krakauer Haus vor.

 
       
       
Gombrowicz in Argentinien - Exzentrik und Einsamkeit
 
19. Februar
 

Cafe Gombrowicz«Gombrowicz in Argentinien - Exzentrik und Einsamkeit»Buenos Aires Tango Duo

Antje Cornelissen las Texte von Witold Gombrowicz aus der Exilzeit, die von 1939 bis 1963 währte. Dazu spielte original Tangomusik das "Buenos Aires Tango Duo" (Jorge Coll am Klavier und Claudio Dartevelle am Bandoneon). Einzelne Texte wurden auf spanisch und polnisch vorgetragen! Bildlich angereichert wurde der Abend mit Fotos von Froben Schulz.

Gombrowicz: "Ich tauchte um zwei Uhr früh auf diesen Tanzvergnügungen auf und hatte eine Menge Wodka und Wein in mir....Doch was für ein Tanz! ...diese Armseligkeit kam nun in stolzen Sprüngen daher - Sprüngen, die ohne die Musik etwas lästerlich Unverschämtes, entsetzlich heidnisches und hemmungsloses Wildes waren...so schuf denn der Tanz die Musik, der Tanz eroberte die Melodie mit Gewalt.."

Gombrowicz schuf in Argentinien seine wichtigsten Romane, Theaterstücke und auch große Teile seines bedeutenden Tagebuchs.

"Trans-Atlantik ist einer der besten Romane, die in Argentinien geschrieben wurden" (Ricardo Piglia)

"Piglia sagt, Gombrowicz sei, obwohl immer polnisch schreibend, der beste argentinische Autor des 20.Jahrhunderts; dies ist zweifellos eine ironische Übertreibung, aber als solche nicht ganz falsch..."(Juan Jose Saer).

Konzeption des Abends : Froben Schulz.

 
       
       
Autorenlesung mit Joachim Jauer "Urbi et Gorbi"
 
25. März
 

Joachim JauerUrbi et Gorbi«Autorenlesung mit Joachim Jauer (ZDF) "Urbi et Gorbi"»

Das Jahr 1989 hat Europa völlig verändert. Als Fernsehkorrespondent des ZDF war Joachim Jauer Augenzeuge der ersten Risse im Eisernen Vorhang und der großen Fluchtbewegung aus der DDR. Er erzählte von der großen Hoffnung auf Freiheit, von der Suche nach Wahrheit und von Menschen - darunter auffallend vielen Christen - deren Mut das Wunder der Wende ermöglicht hat.

""Urbi et Gorbi" ist das spannend zu lesende Buch eines journalistischen Insiders, der historische Ereignisse nicht nur anschaulich und kenntnisreich schildert, sondern auch ohne besserwisserische Attitüde erklärt." (aus einer Rezension).

Joachim Jauer, Miterfinder des "Kennzeichen D" ist vielen Zuschauern bekannt. Er stellte im Krakauer Haus das spannende Buch "Urbi et Gorbi", dass sich insbesondere mit dem christlichen Widerstand im ehemaligen Ostblock befasst, vor und stellte sich den Fragen des Publikums.

 
       
       
Gruppenreise der DPGF nach Kreisau
 
13. - 15. Mai
 

Schloss Kreisau«Reise der DPG-Franken nach Kreisau / Krzyzowa und zu den schlesischen Friedenskirchen in Jauer und Schweidnitz vom 13.-15. Mai 2011 »

Den Bericht zur Gruppenreise nach Kreisau können Sie hier herunterladen >> Bericht Kreisau (deutsch)

 
       
       
Ignacy Jan Paderewski – Virtuose, Komponist und Politiker
 
3. Juli
 

Ignacy PaderewskiOlga Kowalczuk«Ignacy Jan Paderewski – Virtuose, Komponist und Politiker»

Im vergangenen Jahr fiel der 150. Geburtstag eines prominenten Polen, Ignacy Jan Paderewski, der etwas im Schatten des Chopin-Jahrs stand. Am 29. Juni fiel der 70. Todestag des Pianisten, Virtuosen, Komponisten, Politikers, Unabhängigkeitsaktivisten, polnischen Ministerpräsidenten und Professors in einer Person.

Aus Initiative der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Franken und des Krakauer Turm Vereins in Nürnberg schlug Olga Joanna Kowalczuk einen wort-musikalischen Abend vor, welchen sie Ignacy Jan Paderewski widmete.

Eine kurze Zusammenfassung des Abends von Ewa Keller-Wielopolski finden Sie hier >> Bericht Paderewski Einige Eindrücke in Bildern finden Sie hier >> Photos von Krzysztof Nowak (www.karel-art.de)

 
       
       
Vernissage Lubin 1982
 
5. Juli
 

«Lubin 1982 – Wege in die Freiheit»
Originalfotos von Krzysztof Raczkowiak / Lubin

Zum ersten Mal ist eine Ausstellung der einzigartigen Bildern des polnischen Fotografen Krzysztof Raczkowiak in Deutschland in der Ehrenhalle des historischen Rathauses Nürnberg vorgestellt worden. Der Initiator der Ausstellung ist die Deutsch-Polnische Gesellschaft in Franken und die Schirmherrschaft übernahm der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken, Richard Bartsch.

Einen Bericht zur Ausstellung von Ewa Keller-Wielopolski finden Sie hier >> Bericht Lubin