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Rückblicke:  
2010
 
       
Autorenlesung - Wlodzimierz Nowak
 
12. Februar
 

Wlodzimierz_Nowak«Die Nacht von Wildenhagen / Zwölf deutsch-polnische Schicksale»
Autorenlesung – Włodzimierz Nowak

Włodzimierz Nowak stellte sein vielbeachtetes Buch vor. Es wurde von Thomas Urban in der Süddeutschen Zeitung und im Deutschlandfunk sehr gut besprochen.

Nowak, Jahrgang 1958, ist seit siebzehn Jahren Reporter der „Gazeta Wyborcza“. Die Reportagen dieser Zeitung sind für ihre literarische und journalistische Qualität weltweit anerkannt. Der Autor wurde von seiner deutschen Übersetzerin Joanna Manc aus Frankfurt begleitet.

 
       
       
Anton Tschechow und Claude Debussy - Literarisch-musikalische Soirée
 
26. Februar
 

A_TschechowC_Debussy«Anton Tschechow und Claude Debussy»
Eine literarisch-musikalische Soirée

Das „Komplott“ Musik mit Literatur und besser genannt – gute Musik zusammen mit wertvoller Literatur verursachen immer besonders tiefe Erlebnisse. Um diese sinnlichen Erlebnisse haben sich die eingeladenen Artisten Hannelore Mittl-Hopfinger (Klavier), Anna Wielopolski (Violine) und Stefan Drücke (Schauspieler) bemüht.
Anton Tschechow, russischer Schriftsteller, Dramatiker und Novellist veröffentlichte im Laufe seiner Schriftstellerlaufbahn - außer mehr als einem Dutzend Theaterstücke - auch mehrere Hundert Erzählungen, Kurzgeschichten und Feuilletons. Stefan Drücke, der die angesagte, aber leider plötzlich erkrankte Lea Schmocker ersetzte, las sehr eindrucksvoll, mit großer Kunst und überzeugend aus Erzählungen von Anton Tschechow. Egal ob „Kaschtanka“ oder „Im Gerichtssaal“ sowie „Glück“ alle mal melancholisch, mal ironisch und humorvoll haben - dank Herrn Drücke – das Publikum in die russische Realien des ausgehenden 19. Jahrhundert versetzt. Der Meister der Kurznovelle schuf das impressionistische Stimmungsdrama. Aber ebenso in der Musik war Claude Debussy ein Komponist des Impressionismus. Der Klang der Sonate für Klavier und Violine, La Reverie, Clair de Lune in der professionellen Ausführung beider Musikerinnen wirkte beruhigend doch gleichzeitig wiederum äußerst reizvoll. Die Musik von Debussy, der mal gesagt hat, dass „Die Musik wird für das Unaussprechliche geschrieben“ vervollständigte das Klima der Epoche, in der die beiden Künstler zwar weit voneinander entfernt, aber zur selben Zeit lebten. Zur Zufriedenheit und Begeisterung des Publikums sowie der Organisatoren der sehr gut besuchte Abend war ein schönes Geschehnis.

 
       
       
Chopin auf Schloss Antonin
 
12. März
 

«Chopin auf Schloss Antonin - zum 200. Geburtstag von Fryderyk Chopin»
Ein literarisch-musikalischer Abend
mit Lichtbildern von Schloss Antonin

Antje_Cornelissen
Ming_Jung_Kim
Antje Cornelissen
Ming Jung Kim

In dem architektonisch außergewöhnlichen Jagdschloss Antonin bei Kalisz, das sich Antoni Radziwiłł bauen ließ, hielt sich Chopin in den Jahren 1826 bis 1829 mehrmals auf. Hier erteilte er Randa Radziwiłł Klavierunterricht.

„Ein junges Ding, siebzehn Jahre alt, hübsch, und es war fürwahr recht angenehm, ihr die Fingerchen zu stellen.“

Antje Cornelissen (vom Staatstheater Nürnberg) las u. a. Texte von Jarosław Iwaszkiewicz; dazu spielte Min Jung Kim am Klavier.
Min Jung Kim ist Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik München und an der Universität Augsburg.

Das Programm zu dieser Veranstaltung können Sie hier nachlesen >> Chopin auf Schloss Antonin.pdf

Bilder von Krzysztof Nowak finden Sie hier >> Photos (www.karel-art.de)

 
       
       
Filmabend: „Wahlverwandtschaften“
 
14. April
 

Wahlverwandschaften«Filmabend: „Wahlverwandtschaften“ (nach J.W. von Goethe)»
DDR, 1974, 97 Min., mit Beata Tyszkiewicz und Hilmar Thate

Am 14.4. stellten wir den DDR-Film "Die Wahlverwandtschaften" nach Johann Wolgang von Goethe vor. In der Hauptrolle spielte Beata Tyszkiewicz neben Hilmar Thate, Katharina Thalbach, Magda Vasary und Gerry Wolf. Unter der Regie von Siegfried Kühn brillierte die berühmte Schauspielerin in dem großartigen Ensemble in einem Film, in dem das verwahrloste Schloss in Mecklenburg mit seiner Morbidität ebenfalls eine Hauptrolle spielt.
Adrian Schulz trug zuvor einen Abriss ihrer Vita vor.

Der Abend stand, nur wenige Tage nach der Flugzeugabsturztragödie von Smolensk, unter dem Eindruck der Volkstrauer in Polen. Die DPG Franken hatte den Ablauf geändert und bat nach dem Film zum Gespräch, dem die meisten Zuschauer gefolgt waren. Es entwickelte sich ein intensiver Gedankenaustausch zwischen Deutschen und Polen über die aktuelle Trauer und auch allgemein über die Kultur des Trauerns in unserem Kulturkreis.

Eine Widmung an Beata Tyszkiewicz von Froben Schulz findet sich hier >> Beata Tyszkiewicz.pdf

 
       
       
Lesung: "Witkacy bei Nacht"
 
21. Mai
 

Witkcacy«Witkacy bei Nacht »
Lesung – Antje Cornelissen und Thomas Stang

Stanislaw Ignacy Witkiewicz, genannt »Witkacy«: Maler, Philosoph, Theaterschriftsteller, Skandalautor, Visionär.

»... ein genialischer Rebell, der schöpferische Unruhe ausstreut.« (Henryk Bereska).

Widerspenstige, absurde Texte aus »Die Schuster« und »Die Mutter – ein geschmackloses Stück in zwei Akten«, sowie visionäre, selbstkritische und nachdenkliche Texte aus seinen Essays.
Gelesen hat Antje Cornelissen und Thomas Stang, Musik: Tomasz Skiba, Konzeption: Froben Schulz

Das Programm und den Flyer zu dieser Veranstaltung können Sie hier nachsehen >> Flyer und >>Programm

 
       
       
Jazz im Turm: »A-Band Ensemble + Leszek Zadlo«
 
13. Juni
 

A-BandLeszek_Zadlo«A-Band Ensemble & Leszek Zadlo »
Jazz im Turm

Zum ersten Mal standen sie gemeinsam auf der Bühne: Leszek Zadlo und Pawel Czubatka!

Leszek Zadlo (Saxofon) studierte in Krakau und Österreich. Er ist Dozent am Konservatorium in Würzburg und München. Seine an Coltrane orientierte Spielweise ist durch konzeptionelle und emotionale Geschlossenheit gekennzeichnet.

A-Band Ensemble: gegründet 2009 als Duo von Pawel Czubatka (Marimba/ Vibrafon) und Izabella Effenberg (Vibrafon/Marimba), Studenten der Hochschule für Musik Nürnberg, wurde um Alexander Fuchs (Kontrabass) erweitert. Mit Eigenkompositionen bewegen sie sich zwischen Jazz und Klassik. 3. Preises beim Kammermusikwettbewerb des Mozart Vereins in Nürnberg 2010.

 
       
       
Leserbrief zu „Neues aus der Anstalt“ von Birgit Ruf vom 2.5.2010
 

aus aktuellem Anlass

 

Leserbrief zu „Neues aus der Anstalt“ von Birgit Ruf vom 2.5.2010

Hier können Sie den Leserbrief von Froben Schulz zur Sendung "Neues aus der Anstalt" nachlesen: >> Leserbrief.pdf